Interessengemeinschaft Layenhof e.V.

(IG-Layenhof)

 

Historie

Nachdem im Januar/Februar 1994 die ersten Bewohner in drei der sieben Wohnblocks der ehemaligen Clark Housing Area des amerikanischen Finthen Airfield eingezogen waren, wurde am 18. November 1994 die Interessengemeinschaft Layenhof e.V. gegründet.

 

Die ersten kleinen infrastrukturellen Verbesserungen waren ein Ortsschild, eine Telefonzelle und ein Briefkasten.

 

Das erste Großprojekt unter dem Dach der IG-Layenhof war die Gründung der Elterninitiative "Glühwürmchen". Wir gründeten unseren eigenen Kindergarten. Der Kindergarten wurde fünf Jahre später an die Stadt übergeben und er ist heute noch Bestandteil der Infrastruktur auf dem Layenhof und wird auch von Eltern und Kindern aus dem Stadtgebiet Mainz genutzt. Eine Bushaltestelle im Layenhof und ein Radweg nach Finthen waren die nächsten großen Erfolge. Es gab mehrere Podiumsdiskussionen mit den verschiedenen Oberbürgermeistern. Im Jahre 1998 haben wir vom Sozialdezernenten Abt Räume im Haus 5801 zur Verfügung gestellt bekommen. 2004 begann mit Hilfe des Sozialdezernenten Ebling (heute Oberbürgermeister der Stadt Mainz) die Jugendarbeit auf dem Layenhof.

 

So wurden, mit viel Geduld, einige Verbesserungen für alle Bewohner aus dem Layenhof erzielt.

 

In den Zeiten in denen der Bund alleine für das Gelände verantwortlich war,  war es fast unmöglich  irgendetwas zu verändern.

Nachdem die Stadt Mainz und die Ortsgemeinde Wackernheim den Layenhof gekauft haben (Zweckverband Layenhof Münchwald)  und die GVG als Treuhänderin eingesetzt wurde, muss man einfach sagen:

 

"die GVG kümmert sich!"

 

Seither erfolgt eine Entwicklung des Geländes Layenhof mit einer beispiellosen Beteiligung der Bewohner und Nutzer.

 

Auch hier unterstützt die IG-Layenhof den Kommunikationsprozess und hilft Lösungen zu finden.

 

Die Ziele der IG sind:

  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Angebote für Spiel-und Freizeitmöglichkeiten
  • Freizeit und Unterhaltungsmöglichkeiten für Erwachsene
  • Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger
  • Integration benachteiligter Menschen
  • Umweltschutz
  • Sprachrohr der Bewohner gegenüber der Stadt und den Verantwortlichen

 

Über die Jahre und Jahrzehnte hat sich die IG-Layenhof zum Bindeglied der auf dem Gelände beheimateten Vereine und Institutionen entwickelt. Ob Wohnprojekt, Wa(h)l, Künstler, Gewerbetreibende oder die Kulturfabrik Airfield, bei Problem- oder Fragestellungen ist der Nachbarschaftstreff der IG-Layenhof zum ersten Anlaufpunkt für die Bewohner und Nutzer geworden. Hier erhalten alle Bewohner und Nutzer Unterstützung mit Rat & Tat. Zwischenzeitlich leben etwa 450 Menschen auf dem Layenhof. Der Anteil an Kindern und Jugendlichen (ca. 100) ist, aufgrund der großen Wohnungen, im Vergleich zum Stadtgebiet, außergewöhnlich hoch, weshalb ein erheblicher Bedarf an Freizeitangeboten für diese Bewohnergruppe nötig ist.

 

Gerade die Heranwachsenden auf dem Layenhof sind aufgrund der nur rudimentären Busanbindung in den Randzeiten auf ein "Vorort" Angebot angewiesen. Hierbei gilt es die Aktivitäten produktiv zu gestalten um den Verlockungen des Geländes entgegen zu wirken.

 

Auch dank der IG-Layenhof haben die "Töpferfrauen" der Finther Kirchengemeinde auf dem Gelände Layenhof eine neue Wirkungsstätte gefunden.

 

Durch die konstante und nachhaltige Arbeit, zusammen mit den weiteren Institutionen auf dem Layenhof, konnte erreicht werden, dass das soziale Gefüge auf dem Areal trotz erheblicher sozialer Unterschiede auf kleinstem Raum nicht "gekippt" ist.

 

Kinder und Jugendliche aus allen sozialen Strukturen und allen Religionsgruppen gestalten ihre Freizeit gemeinsam ohne Vorbehalte.

 

 

 

 

 

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